Was ist Bouldern und wie geht das?

In der Boulderwelt Frankfurt kann jeder bouldern! Bouldern (abgeleitet von engl. boulder = Felsblock) ist das Klettern ohne Seil und Klettergurt in einer sicheren Absprunghöhe. Jeder von uns kennt das aus seiner Kindheit, wie viel Spaß es macht, auf Bäumen oder kleinen Felsen zu klettern.

Bouldern kann man aber nicht nur an Felsblöcken, sondern auch indoor an künstlichen Wänden und Griffen. Somit könnt Ihr auch bei schlechtem Wetter bouldern. Geklettert wird bis zu einer sicheren Absprunghöhe von circa 3-4,5 Metern. Somit braucht Ihr keine Höhenangst zu haben. Dicke Schaumstoffmatten dämpfen die Landung auf dem Boden. Daher auch unser Slogan: „Klettern ohne Furcht und Tadel“.

Es gibt keine alters- oder geschlechtsspezifischen Begrenzungen. Bei uns in der Boulderwelt findet Ihr Boulder in allen Schwierigkeitsstufen. Anfänger sowie Fortgeschrittene finden ausreichend verschiedene Routen, so dass jeder seine Herausforderung findet, ohne dass es langweilig wird oder Frust aufkommt. Das Schöne am Bouldern ist, dass es keinen Erfolgszwang gibt, denn Jeder steckt sich selbst seine eigenen Ziele. So hat jeder bei uns Spaß, egal ob Jung oder Alt, Anfänger oder Profi!

1. Boulderstart

Ein Boulder besteht aus einer Abfolge von Griffen und Tritten der gleichen Farbe und hat einen definierten Start-und Topgriff. Die Startgriffe sind immer markiert, entweder mit weißen Schrauben-Kappen oder mit Klebebandstreifen. Gibt es eine Markierung wird mit beiden Händen am selben Griff gestartet. Sind zwei Griffe markiert, ist jede Hand an einem anderen Startgriff. Manchmal startet man im Stehen, manchmal auch im Sitzen, das gibt immer die Markierung vor. Das Top ist immer der höchste Griff in der Route und muss kontrolliert (ca. 3. Sekunden) mit beiden Händen festgehalten werden.

2. Boulderfarbe

Bei uns hat jeder Boulder eine bestimmte Farbe und Ihr könnt alle Griffe und Tritte dieser Farbe nutzen, um den Boulder zu klettern. Zusätzlich zu den vorgegebenen Griffen können alle Holzvolumen, vertikalen Wandkanten, Verschneidungen und natürlich auch die Wand an sich zum Greifen und Treten verwendet werden.

3. Parcoursbereich und Wettkampfwand

Die Boulderwelt teilt sich in einen Parcoursbereich und in eine Wettkampfwand auf. Ein Parcours ist eine Anzahl von Boulder (um die 40 Stück) in einem Schwierigkeitsbereich, der bei uns in der Boulderwelt farblich abgegrenzt ist, damit Ihr Euch leichter zurechtfindet. So ist z.B. der Blau-Schwarze-Parcours immer leicht und somit gut für Anfänger geeignet. An der Wettkampfwand hingegen sagen die Farben nichts über die Schwierigkeit der Boulder aus. Hier hängt an der Wettkampfwand immer ein aktueller Übersichtsplan (Topo) mit den einzelnen Bouldern und deren Schwierigkeitsgraden zur Orientierung.

Du möchtest mehr über unsere Halle erfahren? Hier findest Du einen Überblick der gesamten Halle und alle Infos zu unserem Umschraubrythmus!

4. Die wichtigsten Regeln und Tipps für Deine Sicherheit beim Bouldern.

In diesem Video erfahrt Ihr auf was beim Bouldern in der Boulderhalle geachtet werden muss. Wir geben Tricks und Tipps für Eure Sicherheit und erklären die wichtigsten Regeln und Verhaltensweisen beim Bouldern.

Vor allem Unerfahrene finden hier hilfreiche Boulderknigge für ihr erstes Mal beim Bouldern in der Halle. So können wir alle gemeinsam die Sicherheit und das Bouldern unter einen „Chalkbag“ bringen.

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